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08.06.2010, 23:00 Uhr | Dr. Ulrich Reusch
Pressemitteilung der CDU-Stadtratsfraktion
Klares Bekenntnis und neuer Vorschlag „Wir wollen Radebeuls Feste erhalten und ausbauen!“
Die von der SPD im Stadtrat losgetretene Diskussion um die Feste in Radebeul hält CDUFraktionschef Dr. Ulrich Reusch für „unnötig, unglücklich und letztlich unverständlich“.
Radebeul - Ohne Not habe die SPD im Zusammenhang mit der Beschlußfassung zum Haushalt 2010 eine zeitweilige teilweise Sperre der Mittel für die Feste beantragt, obwohl diese im Haushalt eindeutig durchfinanziert waren. „Wir als CDU haben hingegen klargemacht und klar gesagt, daß wir künftig erforderlich werdende weitere Haushaltskonsolidierungen erforderlichenfalls an anderen Stellen suchen, jedenfalls nicht bei der Kultur.
Was hätten wir denn gekonnt, würden wir dort 20.000 Euro sparen, aber dafür Radebeuler Alleinstellungsmerkmale kaputt machten?“, fragt Reusch.
Die Struktur der Radebeuler Feste sei über viele Jahre gewachsen, und zwar ohne
Wildwuchs, meint Reusch. Sie jetzt in Zeiten allgemeiner Haushaltskonsolidierung zurecht stutzen zu wollen, berge erheblichen Sprengstoff und vermittle falsche Signale an mitfinanzierende Partner vom Kulturraum bis zur Kulturstiftung. „Von uns aus die Feste problematisieren heißt mit dem Feuer spielen. Wir beteiligen uns nicht an solchen Zündeleien“, sagt Reusch.
Im übrigen seien alle angeführten Argumente zu den Festen in den letzten zehn Jahren immer wieder ausgetauscht worden. „Mir ist daher völlig unklar, was die SPD mit dieser Diskussion eigentlich bezweckt, die sie am Mittwoch auch noch öffentlich führen will“. Für bloße Profilierungsversuche eigne sich dieses sensible Thema keinesfalls, mahnt CDU Fraktionschef Dr. Ulrich Reusch.
In einem Punkt, so führt Dr. Ulrich Reusch abschließend aus, sehe er jedoch Gesprächs und Handlungsbedarf: „Die Feste haben ihre Schwerpunkte mit Herbst- und Weinfest, Weihnachtsmarkt und Kasperiade in Radebeul-West und mit dem Karl-May-Fest in Radebeul-Mitte. Da ist so gewachsen, und das kann man nicht ändern oder sollte man nicht infrage stellen. Gleichwohl fehlt ein besonderer Akzent für Radebeul-Ost“.
Dazu bietet die CDU-Fraktion jetzt einen Vorschlag an: „Der als Kunstmesse gut
eingeführte und weit über Radebeul hinaus ausstrahlende Graphikmarkt im Rathaus und im benachbarten Pestalozzi-Schulgebäude könnte abendlich zu Kunsttagen mit Künstlergesprächen und -workshops, Lesungen, „Kammerdarbietungen“ aller Art erweitert werden unter Einbeziehung des Kulturbahnhofes (Bibliothek, künftig auch Volkshochschule) und der Event-Location am Güterboden. Vielleicht beteiligen sich auch Gaststätten und Gewerbetreibende und runden das Bild bunter Kulturtage in Radebeul-Ost mit eigenen Beiträgen ab“. Hier ließe sich jedenfalls mit geringem zusätzlichem Aufwand ein kompaktes Kulturangebot im sonst veranstaltungsarmen Monat November organisieren. „Wir als CDU wollen unsere Feste nicht nur erhalten, sondern ausbauen“, faßt CDU-Fraktionschef Dr. Ulrich Reusch zusammen.

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