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05.04.2017, 22:50 Uhr
Soziale Arbeit muss im Mittelpunkt stehen
zur Diskussion über die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bündnis Buntes Radebeul
Soziale Arbeit muss im Mittelpunkt stehen!“
 
Der neugewählte CDU-Vorstand hat auf seiner ersten Sitzung die hitzigen Diskussionen um den von der CDU-Fraktion im Stadtrat gestellten Antrag zur Prüfung der Zusammenarbeit mit dem Verein „Bündnis Buntes Radebeul“ erörtert. Das Ergebnis fasst CDU-Vorsitzender Werner Glowka wie folgt zusammen: „Wir sollten trennen zwischen der sozialen Arbeit mit und für Flüchtlinge einerseits und politischen Aktivitäten des Vereins „Bündnis Buntes Radebeul e.V.“ andererseits.
Wir alle wollen, dass keine Parallelgesellschaften von Migranten entstehen. Das geht nicht ohne ehrenamtliches Engagement und viele Unterstützer. Die hierzu geleistete soziale Arbeit des „Bündnisses Buntes Radebeul“ fand und findet auch künftig die Unterstützung der Radebeuler CDU. Politische Aktivitäten des Vereins, die die Asylpolitik der Bundesregierung und unseres Bundesinnenministers und Wahlkreisabgeordneten Dr. Thomas de Maizière grundsätzlich unterlaufen, lehnt die Radebeuler CDU dagegen entschieden ab. Wir wissen darin viele Bürger hinter uns. Unterschiedliche Auffassungen zur Flüchtlingspolitik sind dabei nicht das Problem. Darum zu ringen ist Aufgabe der politischen Meinungsbildung. Der Facebook-Aufruf des Bündnisse ist für uns jedoch etwas anderes: Eine politische Aktion mit dem Ziel, rechtsstaatliches Verwaltungshandeln zu unterbinden. Das geht nicht! Für uns als CDU ist entscheidend, dass solche Aufrufe künftig unterbleiben. Nach all der Aufregung gehe ich davon aus, dass dies die Verantwortlichen des Bunten Radebeul inzwischen auch so sehen.“ „Die mit dem Antrag der CDU-Fraktion beabsichtigte Klärung der Sach- und Rechtslage ist für uns nach einer Erörterung im Verwaltungs- und Finanzausschuss inzwischen erfüllt. Damit hat sich der Antrag für uns erledigt“, erklärt Fraktionsvorsitzender Dr. Ulrich Reusch. „Blicken wir nun nach vorn als zurück. Unsere Wertschätzung gilt allen sozial Engagierten in unserer Stadt, sei es in der Flüchtlingsarbeit oder in vielen anderen Bereichen“, so CDU-Vorsitzender Werner Glowka.

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